Einen ganzen Monat hatte unsere dritte Mannschaft Zeit, um sich von der bitteren 7:9-Pleite gegen Arsbeck zu erholen und neue Kräfte für die kommenden Partien im Abstiegskampf der Bezirksklasse zu mobilisieren. Der nächste Gegner TTC Windberg befindet sich zwar eher in der Spitzengruppe der Liga und schielt sogar noch auf den Aufstieg in die Bezirksliga, die teilweise kuriosen Ergebnisse in der Liga zeigten jedoch schon mehrfach, dass auch in so einem Spiel alles möglich ist.

Dem entsprechend ging das Team sehr motiviert in die Partie und legte auch los wie die Feuerwehr. Nach jeweils verlorenem Eröffnungssatz gewannen sowohl Kevin/Norbert als auch Sascha/Jörg mit 3:1 und sorgten für eine 2:0-Führung. Diese war jedoch nach Niederlagen von Marc/Jan sowie Sascha gegen Dora schnell passé. Davon unbeirrt lieferten sowohl Kevin (gegen Brinkmann) als auch Norbert (gegen Veit) ihren Gegnern harte Fights, glichen nach Satzrückständen jeweils zum 2:2 aus und belohnten sich beide mit einem 12:10 im Fünften – 4:2! In dieser Phase hätten die Blau-Weißen durchaus wegziehen können, da auch Jan gegen Hildebrandt eine starke Leistung zeigte und mit 3:0 gewann. Doch leider verspielte Marc gegen Routinier Esser eine scheinbar recht klare 2:0-Satzführung, sodass die Gäste auf 5:3 verkürzten. Dies sollte leider die Wende im Match einleiten. Georg (0:3 gegen Volpe), Sascha (1:3 gegen Brinkmann) und Kevin (1:3 gegen Dora) blieben ohne echte Siegchance und sorgten für den ersten Rückstand im Match. Zwar konnte Norbert durch ein souveränes 3:1 gegen Esser nochmal ausgleichen, doch auch die letzten drei Einzel liefen wieder gegen uns. Dabei hatte Jan gegen Volpe sogar einen 3:0-Erfolg auf dem Schläger, der zumindest einen Punktgewinn im Schlussdoppel möglich gemacht hätte, aber wie schon ein deutscher Philosoph einst sagte: „Wenn´s scheiße läuft, läuft´s scheiße!“

So waren letztlich abermals über drei Stunden harter Kampf für die Katz und die Punkte gingen nach Windberg, wodurch die Lage im Abstiegskampf natürlich immer prekärer wird. Beim Schlusslicht TuS Jahn Mönchengladbach ist ein Sieg schon absolute Pflicht, wenn zumindest das Rennen um den Relegationsplatz noch offen gehalten werden soll.