09.12.2019

Nachdem ich mich bereits ausführlich zu meinem persönlichen Abschneiden bei den diesjährigen Bezirksmeisterschaften der Senioren 60 zurückgemeldet hatte, will ich nachfolgend auch von meinem gestrigen Start im Rahmen der WTTV-Einzelmeisterschaften der Senioren 60 berichten:

Hier haben wir in dem 32er-Feld des Einzels in unserer „Gruppe 6“ zunächst einmal alle davon profitiert, dass mit Ulrich THOL (TTSG Rietberg-Neuenkirchen/Q-TTR: 1.784) der Gruppenkopf gefehlt hat, so dass wir in einer 3er-Gruppe die beiden Achtelfinalisten auszuspielen hatten.

Zunächst musste Karl METTEN (TV Boisheim/Q-TTR: 1.588) gegen Josef LANGER (TTC Bottrop 47/Q-TTR: 1.685) ran und fand beim 1:3 genauso wenige Mittel wie ich bei meinem sich anschließenden glatten 0:3 (-7, -8, -5) gegen diesen traditionellen Abwehrer, der auf der Vorhand mit langer Noppe ohne Schwammunterlage agiert und die Rückhand zu einem sehr stark rotations-orientierten Rhythmuswechsel nutzt.

Danach kam dann also die entscheidende Partie gegen METTEN, der mich bei den letztjährigen Bezirksmeisterschaften in Oberhausen im Viertelfinale noch mit 3:1-Sätzen (erstmals) besiegt hatte.

Der Spielverlauf war schon ziemlich „kurios“, aber schloss mit einem glücklicheren Ende für mich ab:

1. Satz => 11:6, 2. Satz => 11:9 (…nach 3:8…), 3. Satz => 11:13 (…nach 7:10 und Matchball bei 11:10…), 4. Satz => 8:11, 5. Satz => 11:9 (…nach 6:9…)!

Im Achtelfinale wartete dann der an Position 2 gesetzte „Sympathieträger“ Engelbert KARMAINSKI (TTF GW Elsdorf/Q-TTR: 1.857) auf mich, den ich bei meiner 1:3-Niederlage deutlich besser als erwartet „beschäftigen“ konnte:

1. Satz => 11:5 (…nach 5:5…), 2. Satz => 0:11 (!!), 3. Satz => 10:12 (…nach 10:6 und eigenem Aufschlag…), 4. Satz => 3:11 (…im persönlichen ‚Tal der Tränen’…)!

Im ersten Moment habe ich mich dann schon über diese große (vergebene) Chance des dritten Satzes ‚geärgert‘, aber selbst mit zwei überdurchschnittlichen (erfolgreichen) Sätzen kann man ja eben auch noch kein Spiel gewinnen: Insgesamt man – insbesondere auslosungstechnisch (=> siehe oben!) – schon sagen, dass das Resultat im Rahmen meiner (realistischen) Möglichkeiten liegt (und ich auch gut und gerne schon in der Gruppe hätte hängenbleiben können)!

Lediglich der Vollständigkeit halber: Im Doppel-Achtelfinale gab es mit meinem Partner Thomas ELSTNER (TTC DJK Neukirchen/Q-TTR: 1.623) das „erwartete“ 1:3 gegen die Münsteraner Paarung Hermann BÖNSCH (Q-TTR: 1.575)/Heiner HÜGING (Q-TTR: 1.655) vom SV Germania Hauenhorst, wobei es sich bei Letztgenanntem tatsächlich um den Bruder des „legendären“ Engelbert HÜGING handelt.